BAD
CAMBERG

LEBENDIGES
ZENTRUM

 
 
 
 
 
Herzlich willkommen beim Städtebauförderprogramm
„Lebendige Zentren Bad Camberg – Frankfurter Straße – Pfortenwiesen“.
 

AKTUELLES

LEBENDIGE ZENTREN

BAD CAMBERG

Herzlich willkommen beim Städtebauförderprogramm
„Lebendige Zentren Bad Camberg – Frankfurter Straße – Pfortenwiesen“.

Die Stadt Bad Camberg wurde mit ihrem Kernbereich Frankfurter Straße – Pfortenwiesen im Jahr 2018 in das Städtebauförderprogramm
„Lebendige Zentren in Hessen“ aufgenommen.

Das Programm unterstützt die Stadt während des zehnjährigen Förderzeitraums bei Maßnahmen im Rahmen der nachhaltigen Innenstadtentwicklung. Ziel des Programms ist die Stärkung des innerörtlichen Wohnens, die Verbesserung der Bedingungen für Handel und Gewerbe sowie die Herstellung einer neuen Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Flankierend sollen die Grundlagen für eine stadtverträgliche Mobilität und ein positives Stadtklima gelegt werden.

Mit der Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) wurde die Grundlage für die nächsten Jahre geschaffen, das Lebendige Zentrum „Frankfurter Straße – Pfortenwiesen“ für die Zukunft zu stärken und zu vitalisieren. Dieses ISEK wurde von der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH in Abstimmung mit der Stadtverwaltung erstellt und von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Camberg beschlossen.

Begleitet wurde die ISEK-Erstellung durch eine breit aufgestellte Bürgerbeteiligung. An Infoabenden und Workshops, beim Ortsrundgang und im Rahmen einer Bürgerbefragung konnten viele gute Ideen gesammelt werden.

Auch bei der Umsetzung der Maßnahmen spielt die Einbindung der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Dafür steht zum einen ein Gremium zur Verfügung: die Lokale Partnerschaft, in der sich Repräsentanten der Bad Camberger Stadtgesellschaft regelmäßig zusammenfinden. Zum anderen sollen alle Bürger informiert und eingebunden werden.

Nutzen Sie also die Möglichkeit, sich aktiv in die Entwicklung Bad Cambergs einzubringen. Über das Kontaktformular können Sie uns Ihre Anregungen, Ideen und Fragen zusenden. Informieren Sie sich über das Fördergebiet und die aktuellen Projekte. Bei Fragen, Anregungen und Projektideen setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung!

Das Fördergebietsmanagement und die Realisierung der Maßnahmen werden auch weiterhin von der DSK betreut.

DAS GEBIET

Das vorgeschlagene Untersuchungsgebiet im Rahmen der Konzepterstellung umfasst im Wesentlichen die Bereiche beiderseits der Frankfurter Straße, der südlichen Limburger Straße und der

Bahnhofstraße, dazu den gesamten Bereich östlich des Emsbachs (Pfortenwiesen, Jahnstraße).
Das Gebiet umfasst eine Fläche von ca. 11 ha.

FÖRDERPROGRAMM

FÖRDERPROGRAMM​

Das Programm Aktive Kernbereiche gibt es in Hessen seit 2008. Schwerpunkt des Programms war von Beginn an die nachhaltige Belebung und Weiterentwicklung der Innenstädte und Ortskerne. Insbesondere sollten die von Funktionsverlusten betroffenen zentralen Versorgungsbereiche mit ihrer Vielfalt aus Einzelhandel, Dienstleistung, Handwerk, Kultur, Gastronomie und Wohnen als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben erhalten bleiben und nachhaltig gestärkt werden.

Das Städtebauförderungsprogramm zur Stärkung und Vitalisierung der Innenstädte und Ortszentren geht nach nunmehr 11jähriger Laufzeit in eine neue Phase. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse werden für die Fortsetzung des Programms genutzt. Daher wurden die bisherigen Programmschwerpunkte um die Handlungsfelder Energieeffizienz und Klimaschutz ergänzt.

Gefördert werden bspw. bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Entwicklung von bestehendem Wohnraum oder der Umbau von gewerblichen Leerständen zu Wohnzwecken. Energieeffizienz und Klimaschutz spielen dabei eine große Rolle, denn ein gesundes Stadtklima ist ein ebenso wichtiger Standortfaktor für Innenstädte wie kurze Wege, einladende Stadträume sowie Funktions- und Angebotsvielfalt. So ist es mit der hier angebotenen Förderung auch möglich, bessere Rahmenbedingungen für eine stadtverträgliche Mobilität zu schaffen. Weitere Schwerpunkte sind flankierende Maßnahmen, die das Wohnen, die Wirtschaft und das Wohlfühlen in der Innenstadt stärken: attraktive Grün- und Freiflächen, belebte öffentliche Räume, die zum Verweilen einladen, Familienzentren und kulturelle Angebote.

Die fünf Programmschwerpunkte sind
WOHNEN IN DER INNENSTADT
AUFENTHALTSQUALITÄT,
GRÜNFLACHEN,
GESUNDES KLIMA
FUNKTIONS-UND
ANGEBOTSVIELFALT
BARRIEREFREIHEIT
UND RAHMEN FÜR STADTVERTRÄGLICHE
MOBILITÄT
PRIVATES
ENGAGEMENT UND STANDORT-
GEMEINSCHAFTEN

Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen ist ein von der Kommune aufzustellendes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), in dem alle vorgenannten relevanten Themenstellungen analysiert werden. Auf dieser Grundlage sind integrierte Strategien zu entwickeln und konkrete Maßnahmen und Projekte zur späteren Umsetzung zu benennen.

Der integrierte Handlungsansatz des Programms bedingt die Einbindung der wesentlichen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Nur gemeinsam mit den betroffenen Interessengruppen kann die Abstimmung der unterschiedlichen Belange und Anforderungen sowie die Bündelung der lokalen Aktivitäten gelingen. Daher wird prozessbegleitend eine „Lokale Partnerschaft“ aus Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen Hand, privaten Akteurinnen und Akteuren sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern eingerichtet.

WAS WIRD AUS DEM BAYRISCHEN HOF?

Seit Jahren ist die Situation um den Bayrischen Hof, das alte Lichtspielhaus und den Untertorturm in der Diskussion. Die Altstadtsanierung wurde abgeschlossen, ohne dass es einen konkreten Lösungsvorschlag gab. Mit dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“ ist die Auseinandersetzung mit dem Ort erneut in Gang gekommen. Eine Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Altstadtzugangs steht an.

Vor wenigen Jahren wurde bereits eine Studie für den Bereich Strackgasse/ Frankfurter Straße angefertigt. Die Autoren der Machbarkeitsuntersuchung schlugen seinerzeit den Abbruch des alten Kinos vor, um Platz für eine Neubebauung mit Wohnungen zu schaffen.

Der Bayrische Hof (Strackgasse 1) wurde in diese Planung einbezogen und sollte nach umfassender Modernisierung ebenfalls der Wohnnutzung dienen. Kritik an der Planung wurde schnell laut: zu dichte Bebauung, fehlende Anpassung an das historisch geprägte Umfeld, keine nahen Parkplätze für die künftigen Bewohner.

Situation Bayrischer Hof heute

Historische Aufnahme (ca. 1930)

Bebauungsstudie Bayrischer Hof (KuBuS, 2016)

GRÜNE LUNGE AN DER STADTMAUER – STUDIE 2020

Auch während des ISEK-Prozesses für die „Lebendigen Zentren“ wurde deutlich, dass viele Bürger sich ganz andere Nutzungen vorstellen können: mehr Freiräume, mehr Grün und vielleicht dazu ein einladender Bürgertreffpunkt an der alten Stadtmauer.

Eine neue Studie wurde 2020 in Auftrag gegeben. Diese sollte eine alternative Nutzungsoption – Freiraum und Grün – näher untersuchen und in einer Visualisierung darstellen. In der über den nachstehenden Link erlebbaren Vision eines Altstadtzugangs ohne Kino und Bayrischen Hof zeigt sich folglich eine ganz neue Perspektive. Machen Sie sich selbst ein Bild!

Weiterführende Erläuterungen zur im Film gezeigten Vision 2020 finden Sie im folgenden Bericht.

IHRE MEINUNG IST GEFRAGT

Neu dabei ist ein bis dahin gar nicht ernsthaft verfolgter Gedanke:
warum nicht auch das Gebäude des Bayrischen Hofes zur Disposition stellen? Der historische Wert ist begrenzt, eine Nutzung ist bis dato nicht gefunden, der Zustand ist schlecht, die Modernisierung würde eine immens hohe Summe verschlingen. Ein Komplettabriss würde dagegen neue Gestaltungsoptionen eröffnen.

Rund um die Bürgerversammlung zum Thema (30.08.2021 um 19 Uhr im Kurhaus) möchten wir von Ihnen gerne erfahren, was Sie von diesen Überlegungen halten. Daher bitten wir Sie um Beantwortung einiger Fragen und geben Ihnen Gelegenheit zur Kommentierung!

Situation heute

Vision ohne Bebauung (Quelle: KuBuS, 2020)

Alternative: der Bayrische Hof bleibt stehen (Quelle: KuBuS, 2021)

UMFRAGE

KOMMENTIEREN SIE!

Wie finden Sie den Vorschlag gemäß Fotos und Animation,
den Stadteingang an der Strackgasse komplett freizulegen und nicht neu zu bebauen?

ANLEITUNG

Wie kann ich kommentieren?

Mit Hilfe der Stecknadelfunktion können Sie auf der Pinnwand Ihre Einschätzungen und Vorschläge mitteilen. Klicken Sie dafür auf eine Stelle auf der Pinnwand und anschließend auf „Vorschlag hinzufügen“. Nun können Sie das erscheinende Formularfeld ausfüllen. 

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, bereits eingebrachte Meinungen anderer Nutzer:innen zu lesen und diesen zuzustimmen oder diese abzulehnen. Klicken Sie dafür im jeweiligen Kommentarfeld oben rechts auf die grün und rot markierten Felder „Stimme zu“ oder „Stimme nicht zu”. 

Was passiert mit meinen Daten?

Es werden Ihr Name und Ihre E-Mail-Adresse abgefragt. Das Eintragen von Namen und E-Mail-Adressen verhindert vor allem das wahllose Setzen von Punkten und verleiht dieser Interaktion eine höhere Seriosität. Sie dienen zudem für mögliche Rückfragen seitens der Stadt. Name und E-Mail-Adresse werden beim Setzen oder Bewerten eines Punktes nicht angezeigt.

Das Setzen eines Punktes wird nach dem “Absenden” nicht moderiert, sondern sofort veröffentlicht. Sie können diesen Punkt nicht ohne weiteres löschen.

Die Moderation behält sich bei groben Verstößen oder Missbrauch die Löschung der gesetzten Punkte vor.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

LOKALE PARTNERSCHAFT

Für das Programm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die maßgeblichen Akteurinnen und Akteure vor Ort von Beginn an am Stadtentwicklungsprozess als Ideengeber, Multiplikator oder Träger eigener Initiativen beteiligen. Das Städtebauförderprogramm sieht daher die Gründung sogenannter Lokaler Partnerschaften vor. Dieses Beteiligungsgremium versteht sich als Begleitstruktur, die regelmäßig oder bei Bedarf zusammenkommt und am Stadterneuerungsprozess beratend und initiierend mitwirkt. Das Gremium tritt in der Regel vierteljährlich zusammen, es sind jedoch auch außerordentliche Sitzungen möglich.

Die Lokale Partnerschaft setzt sich aus 20 bis 25 ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern der Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Alle Mitglieder eint, dass sie sich für die Entwicklung des Kernbereichs engagieren und einbringen möchten. Die Treffen dienen dem Informationsaustausch und der Diskussion, der Ideenentwicklung und dem Einbringen von Maßnahmenvorschlägen, aber auch der Erzielung von Kompromissen. Der Charakter der Sitzungen ist öffentlich. Gäste sind jederzeit willkommen.

Die Lokale Partnerschaft in Bad Camberg hat sich am 6. September 2019 konstituiert.

MEDIA

Kontakt

Ansprechpartner

Stadt Bad Camberg

Bärbel Stillger
Stadtbauamt Bad Camberg
Tel.: 06434-302 615
E-Mail: baerbel.stillger@bad-camberg.de

DSK GmbH

Michael Stoll
Kernbereichsmanagement
Telefon    +49 611 3411-3153
Mobil       +49 172 2101348
E-Mail: michael.stoll@dsk-gmbh.de

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